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14.04.2009 Dienstag Schneller, größer, besser: Der neue "Christoph 45" hebt ab

FRIEDRICHSHAFEN - Der Name hat sich nicht geändert, die Maschine schon. "Christoph 45" heißt auch der neue Rettungshubschrauber, der seit wenigen Tagen am Klinikum Friedrichshafen stationiert ist. Die alte BO 105 hat ausgedient, der heutige Typ ist eine EC 135 und sie ist schneller, leistungsstärker und größer.

Gut 30 Jahre hat sie auf dem Buckel, die alte BO 105. "Das ist eigentlich kein Alter für einen Hubschrauber", erläutert Markus Blume, Rettungssanitäter bei der Deutschen Rettungsfluggesellschaft (DRF). Eine EU-Richtlinie machte es notwendig, dass ein neuer Hubschrauber zum Einsatz kommt. Zwei Triebwerke bringen den Flieger auf 250 Stundenkilometer. Würde eines ausfallen, kann die Maschine dennoch ohne großen Leistungsabfall weiter geflogen werden. Kurz gesagt: Sie ist schneller, größer und leiser.

Das Ganze hat auch seinen Preis: sieben Millionen Euro. Zum Teil sind die Anschaffungskosten durch Spenden finanziert worden. Durch die Leistungssteigerung wird sich der Einsatzradius vergrößern. Der gesamte Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen, Villingen, Sigmaringen, Ravensburg, Biberach, Krumbach und von Kempten bis zum Bregenzer Wald profitieren von der Einrichtung. Vom Eingang eines Notrufes bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sollten nicht mehr als 15 Minuten vergehen. Der neue Christoph ist innerhalb von sieben Minuten in Konstanz und innerhalb von fünf im Deggenhausertal. Das kann selbst der Rettungswagen von Markdorf in dieser Zeit nicht schaffen, und am Mittwoch ging der erste Einsatz auch in diese Richtung. Ein Häuserbrand machte den Einsatz notwendig, und nachmittags ging es Richtung Konstanz, um einen Herzpatienten zu verlegen.

Der Flieger wird bei bestimmten Verletzungsmustern oder auch nach der Erreichbarkeit des Notrufs eingesetzt. Im Schnitt steigen die Helfer täglich bis zu dreimal in die Maschine. Die intensivmedizinische Ausstattung unterscheidet sich nicht von der vorherigen. Alles, was für eine schnelle Hilfe gebraucht wird, befindet sich an Bord. Zudem macht der Häfler Standort noch einige weitere Servicepakete notwendig, die bei Einsätzen über dem See und in den Bergen benötigt werden. Drei Piloten, drei Rettungssanitäter und 22 Ärzte sind in Friedrichshafen in wechselnder Besetzung im Einsatz. Die ersten flog Pilot Thomas Carl, der die komfortable Bedienung des neuen Hubschraubers lobt. Begleitet hat ihn Rettungssanitäter Stephan Klötzer und Ärztin Anemone Schranzhofer. Jetzt muss sich der neue Christoph noch im Einsatz behaupten. Mit der alten BO ist die Station in Friedrichshafen eröffnet worden und sie ist 21F851 Mal in die Luft gegangen, um eine schnelle Hilfe vor Ort zu ermöglichen.

aus Schwäbischezeitung online. www.szon.de

Von: Webmaster

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Einsatzdatum Einsatzart
Einsatztyp
Einsatznummer
Titel
Gliederung
 
2 Einsätze vorhanden
Sa 28.10.17  Bootsunfall
SEG-Einsatz

2 Personen aus Wassergerettet
Ortsgruppe Friedrichshafen
 
Fr 19.05.17  Notfall am/im/auf Wasser
WRD stationär

Surfer vor Langenargen gerettet
Ortsgruppe Friedrichshafen